Der ganz normale Wahnsinn
Frau Rae, Frankfurt war Ihr Erstengagement, seitdem sind Sie dort. Hatten Sie das so geplant?
Ich dachte erst, ich bleibe nur zwei oder drei Jahre. Intendant Bernd Loebe und ich sprechen jedes Jahr miteinander, um zu entscheiden, welche Partien richtig und wichtig für mich sind. Und so ging es immer weiter. Es ist gut, ein solches Zuhause zu haben. Wenn man nur gastiert, findet man kaum eine persönliche Basis. Der Kopf ist dann zu belastet mit vielen anderen Dingen.
Bekamen Sie in Frankfurt auch Partien angeboten, an die Sie wenig oder nie gedacht hätten?
Maria Stuarda war so ein Fall, da war ich skeptisch. Bald war dann klar: Wenn ich das mache, dann nur konzertant – da kann ich «gesund» singen.
Eine recht tiefe Partie ...
Genau. Aber es funktionierte. Hohe Töne hatte ich schon immer, für mich war es wichtig, auch die Tiefe zu entwickeln. Mit meinem Gesangslehrer arbeite ich weniger an der hohen, sondern an der Mittellage. Man muss bedenken: Ich bin noch ziemlich jung, aber ich werde ja älter. Und die Koloraturpartien sind eher für Jüngere, auch weil die Intendanten das so besetzen. Also muss ich mich rechtzeitig nach anderem umsehen.
Es gibt einige Beispiele, wo Fach-Kolleginnen nicht ...
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Opernwelt Dezember 2015
Rubrik: Magazin, Seite 80
von Markus Thiel
ARD-ALPHA
12.2. – 22.00 Uhr
KlickKlack.
Musikmagazin.
13.12. – 11.00 Uhr
Lorin Maazel dirigiert
Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur.
13.12. – 20.15 Uhr (1)
20.12. – 11.00 Uhr (2)
31.12. – 11.00 Uhr (3)
Mariss Jansons dirigiert
1. Sibelius: Symphonie Nr. 1 e-moll, op. 39; 2. Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur.; 3. Strauss und Adams.
24.12. – 11.00 Uhr (1)
25.12. – 11.00 Uhr (2)
Marcell...
Hoch hinaus ging’s an der Lindenoper schon immer. Das gilt auch für die Kosten der Sanierung der 1792 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff für Friedrich II. errichteten Hofoper. Nicht 239 Millionen Euro, wie ursprünglich verkündet, auch nicht 288 Millionen, wie zwischenzeitlich berechnet, sondern 389 Millionen Euro wird die Rundumerneuerung der Berliner Staatsoper...
The Story of Semele», das 1744 uraufgeführte Oratorium Händels, hat seit 1925 den Weg auf die Opernbühne gefunden, und neuerdings wird es mindestens einmal jährlich neu inszeniert. Nicht einmal Spezialisten wussten aber von einer merkwürdigen Aufführung im Schiller-Jahr 1905. Christiane Wiesenfeldt rekonstruiert im neuesten Band der «Göttinger Händel-Beiträge» eine...
