Jahrbuch 2017

Das «tanz»-Jahrbuch 2017 ist erschienen.

«Auf der Suche» ist sein Motto:
Orte wie Monte Carlo, der Monte Verità im Tessin, Dresden-Hellerau und die Judson Church in New York beflügelten die Avantgarde des 20. Jahrhunderts.

Heute kristallisieren sich künftige Kunstmodelle in der Laborsituation von Festivals heraus, ebenso in der Virtuellen Realität, im Rahmen von Künstlerresidenzen oder inklusiven Projekten.

Außerdem haben wir Choreografen und Tanzmacherinnen gebeten, ihr persönliches Utopia aufzuschreiben. Über die Zukunft des Tanzes denken nach:

Ted Brandsen, deufert&plischke, Johann Kresnik, Daniela Kurz, Thomas Lehmen, Jean-Christophe Maillot, John Neumeier, Thomas Oberender, Colette Sadler, Martin Schläpfer, Annemie Vanackere, Christian Spuck, Jeroen Verbruggen, Declan Whitacker

Die Gewinner unserer Umfrage nach den besten Tanz-Künstlern des Jahres sind:

Die Produktion des Jahres ist die hinreißende «Giselle» des britischen Choreografen Akram Khan für das English National Ballet in London.

Der Choreograf des Jahres ist der weltweit präsente Belgier Sidi Larbi Cherkaoui, Leiter des Ballet Vlaanderen und der Kompanie Eastman in Antwerpen.

Als Kompanie des Jahres genießt zum wiederholten Mal das Ballett am Rhein in Düsseldorf/Duisburg höchstes Ansehen.

Der Tänzer des Jahres ist der Kubaner Osiel Gouneo, Star am Bayerischen Staatsballett in München.

Erstmals wurden auch die AbonnentInnen von «tanz» gebeten, ihr Votum abzugeben. 
Publikumsfavorit ist «Nijinski», die Inszenierung des Choreografen Marco Goecke für Gauthier Dance am Theaterhaus Stuttgart.