Zeigen, was nicht mehr ist

„Von Mossul nach Palmyra. Eine virtuelle Reise durch das Weltkulturerbe“

Bis Anfang November 2019 war die Ausstellung „Von Mossul nach Palmyra. Eine virtuelle Reise durch das Weltkulturerbe“ in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Die Schau zeigte vier multireligiöse Kulturstätten im Irak, in Syrien und Libyen – Mossul, Aleppo, Palmyra und Leptis Magna – in Geschichte, Gegenwart und Zukunftsentwürfen. Die Präsentation kam ganz ohne Vitrinen und Objekte aus und bot stattdessen eine digitale Szenografie – mit 3D-Projektionen und VR-Technik.

Es ist die letzte Ausstellungswoche in Bonn.

Einige Schulklassen stehen im großen Foyer der Bundeskunsthalle und versuchen sich zu sammeln, aber auch zahlreiche Einzelbesucher kommen direkt zum Öffnungsbeginn am Morgen. Zeitgleich läuft die Ausstellung „California Dreams. San Francisco – Ein Porträt“ und der Presserundgang zur Martin-Kippenberger-Schau. Den Trubel im Foyer lasse ich hinter mir, denn hinter dem Eingang zum Ausstellungsbereich „Von Mossul nach Palmyra“ umfängt mich abgedunkeltes Licht und eine meditative Klangkulisse. Es ist orientalische Musik, die mit ihren sich wiederholenden Mustern so wirkt, als spiele sie sowohl im Kreis als auch im sich ständig verändernden Fluss. Ein gelungener Grundton für ...

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BTR Ausgabe 6 2019
Rubrik: Thema: Technologien & Produktionen, Seite 28
von Antje Grajetzky