Von Pyrotechnik bis Origami

Oper auf drei Bühnen der Bregenzer Festspiele 2018

Mit einer Rekordauslastung endeten die diesjährigen Bregenzer Festspiele: In den Opernaufführungen „Carmen“, „Beatrice Cenci“ und „Das Jagdgewehr“ wird der Tod dreier starker Frauen, die auf je unterschiedliche Weise versuchen, gesellschaftliche Grenzen zu überschreiten und sich dabei schuldig machen, effektvoll in Szene gesetzt. Imposant, prunkvoll und klug ausgestattet wurden diese Inszenierungen von den Bühnenbildnerinnen Es Devlin, Katrin Connan und Katharina Wöppermann.

Filmreif sind die Bühnenbilder der Bregenzer Festspiele.

Spätestens seit Daniel Craig als James Bond, Agent 007, im Jahr 2008 in „Ein Quantum Trost“ auf dem spektakulären Bühnenbild der Oper „Tosca“ herumkletterte, um seinem Widersacher nachzuspüren, ist die Hauptstadt Vorarlbergs und die Bühne am Bodensee weltberühmt. Was 1946 mit zwei Kieskähnen – einem für die Bühnenaufbauten für „Bastien und Bastienne“ von Wolfgang Amadeus Mozart und einem für das Orchester – begann, nämlich die Vision, Festspiele auf dem See abzuhalten, mündete in großes Kino. Doch ruhte man sich in den vergangenen zehn Jahren nicht auf diesem einen Spektakel aus; seither überzeugten die Inszenierungen unter der Intendanz von David ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Bühnnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
  • Zugang zur Bühnnentechnische-Rundschau-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Bühnnentechnische Rundschau

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

BTR Ausgabe 5 2018
Rubrik: Thema: Festspiele, Seite 24
von Eva Maria Fischer