Von der Metropole zur Netzstadt

Die Ausstellung „Das Ruhr Ding: Territorien“ erzählt von Wandel und Identität

„Wandel durch Kultur“ lautete das Motto der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. 2018 endete die Vergangenheit des Kohlereviers symbolisch mit der Schließung der letzten Zeche, der „Prosper Haniel“ in Bottrop. Die Ausstellung „Das Ruhr Ding: Territorien“ fragte nach der Bedeutung territorialer Festschreibungen für die Identitätsbildung. Verborgene Räume in Oberhausen, Essen, Bochum und Dortmund wurden im Rahmen des Projekts zu Schauplätzen künstlerischer Auseinandersetzungen.

Die Ausstellung „Das Ruhr Ding: Territorien“ verzichtete auf die großen Erzählungen von Kohle und Stahl und legte stattdessen die kulturellen, historischen und verwaltungstechnischen Strukturen des Ruhrgebiets offen und zeigte den ständigen Wandel, in dem sich diese Region befindet. Kuratiert wurde die Ausstellung von Britta Peters, die zuletzt gemeinsam mit Kasper König und Marianne Wagner die „Skulptur Projekte Münster“ 2017 realisierte. Seit Januar 2018 ist die Kulturwissenschaftlerin künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr, einer dezentralen Institution für Gegenwartskunst, die aus den Aktivitäten der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 hervorgegangen ist. Der Schwerpunkt der aktuellen Ausstellung von Urbane Künste ...

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BTR Ausgabe 3 2019
Rubrik: Thema: Messen & Ausstellungen, Seite 18
von Antje Grajetzky