Foto: David Röthlisberger

Ein Raum als Instrument

„Prometeo“ von Luigi Nono am Theater Luzern

Der neue Intendant Benedikt von Peter eröffnete seine erste Spielzeit im Theater Luzern mit Luigi Nonos großem Spätwerk „Prometeo“. Der Komponist verstand den Raum dafür als Instrument und nutzte ihn als „Stimme“. Bisher wurde „Prometeo“ überwiegend in großen Hallen oder Kirchen gespielt. Der Luzerner Theaterraum war daher eine besondere Herausforderung für die Klangregisseure des Experimentalstudios aus Freiburg, das mit Nono in den 1980ern eng zusammenarbeitete.

von HENRIKE ELMIGER

Benedikt von Peter, der neue Intendant des Luzerner Theaters, erzählt: „Wir haben ,Prometeo‘ bewusst an den Anfang der Spielzeit gesetzt. Das Stück ist eines der größten Raumtheaterwerke des 20. Jahrhunderts.“ Und Räume, neue Räume sind das Thema für diese Spielzeit am Theater Luzern. In der Stadt selbst wird es neue Räume für Kultur in absehbarer Zeit nicht geben: Die weitere Planung und Entwicklung des Projekts „Salle Modulable“, der Bau eines flexiblen multifunktionalen Konzert- und Kulturbaus, wurde im Sommer 2016 vom Parlament in Luzern abgelehnt. Aber auch in „alten“ Räumen kann man völlig neue Hör- und Seherlebnisse inszenieren, wie Benedikt von Peter und die Bühnenbildnerin ...

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BTR Ausgabe 2 2017
Rubrik: Licht & Ton, Seite 29
von Henrike Elmiger