Im Wandel des Anthropozäns

„Das zerbrechliche Paradies“, die erste Ausstellung nach der umfangreichen Sanierung des Gasometers Oberhausen, zeigt mit eindrücklichen Fotos und Videos die Schönheit der Natur und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. Ein Blick in die Schau und in Europas höchste Ausstellungshalle

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Begeisterung, Verbundenheit, Dankbarkeit, aber auch Schwermut, Wut und Scham sind nur einige Beispiele für die Palette an Gefühlen, die man als Besucher:in der Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer Oberhausen durchlebt. Begeisterung für die preisgekrönten Fotografien und Videos der Schau und für die sehr eindrücklichen Motive, Verbundenheit mit den gezeigten Geschöpfen, Dankbarkeit für diese Ausstellung, die den Nerv der Zeit trifft, aber auch für das Leben selbst.

Schwermut über das Schicksal jedes Individuums, Wut darüber, dass sich trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse seit Jahrzehnten scheinbar nichts ändert, und Scham ob des Bewusstseins, selbst Teil der Zerstörung der Natur und unseres Planeten zu sein. Die Schau nimmt die Besucher:innen mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte der Erde und zeigt, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns global verändert.

Flora und Fauna in ihrer Vollkommenheit 
Den Einstieg in die Ausstellung bilden Aufnahmen von Eis- und Wüstenwelten, Bergen, Ozeanen und Regenwäldern. Unter dem Motto „Eine Erde – viele Welten“ entdecken die Besucher:innen im Rund des Gasometers die ...

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BTR 2 2023
Rubrik: Ausstellungen und Kongresse, Seite 78
von Elisa Cominato

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