Im Wandel des Anthropozäns
Begeisterung, Verbundenheit, Dankbarkeit, aber auch Schwermut, Wut und Scham sind nur einige Beispiele für die Palette an Gefühlen, die man als Besucher:in der Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ im Gasometer Oberhausen durchlebt. Begeisterung für die preisgekrönten Fotografien und Videos der Schau und für die sehr eindrücklichen Motive, Verbundenheit mit den gezeigten Geschöpfen, Dankbarkeit für diese Ausstellung, die den Nerv der Zeit trifft, aber auch für das Leben selbst.
Schwermut über das Schicksal jedes Individuums, Wut darüber, dass sich trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse seit Jahrzehnten scheinbar nichts ändert, und Scham ob des Bewusstseins, selbst Teil der Zerstörung der Natur und unseres Planeten zu sein. Die Schau nimmt die Besucher:innen mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte der Erde und zeigt, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns global verändert.
Flora und Fauna in ihrer Vollkommenheit
Den Einstieg in die Ausstellung bilden Aufnahmen von Eis- und Wüstenwelten, Bergen, Ozeanen und Regenwäldern. Unter dem Motto „Eine Erde – viele Welten“ entdecken die Besucher:innen im Rund des Gasometers die ...
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BTR 2 2023
Rubrik: Ausstellungen und Kongresse, Seite 78
von Elisa Cominato
Stephan Rolfes fragt sich als Professor für Maschinenelemente und Konstruktionsübungen im Studiengang Theater- und Veranstaltungstechnik und -management oft, wie seine komplexen und theoretischen physikalischmathematischen Inhalte didaktisch verbessert vermittelt werden können. Mittels Virtual Reality (VR) gelang es ihm, den Studierenden einen immersiv erlebbaren...
Rundfunk und Kultur (PMSE) haben erklärt, dass sie die Frequenzen langfristig für ihre Zwecke benötigen. Weitere Nutzer sind Militär, Radioastronomie und Wetterdienst. Platz für zusätzliche Interessen gibt es nicht. Das ist das Ergebnis einer Messfahrt zur Erfassung der Frequenzbelegung im Frequenzbereich 470 bis 694 MHz. Die Messfahrt wurde im Februar 2023 durch...
Die Vorzüge immersiven Sounddesigns liegen klar auf der Hand: Grundsätzlich hören wir im Alltag immersiv. Dies bedeutet, dass natürliche Töne uns in der Regel umhüllen, von allen Seiten, von oben und unten auf uns einwirken. Im Gegensatz dazu zwingt die klassische Stereobeschallung mit lediglich zwei Tonquellen den Hörenden zu einer sehr eingeschränkten Wahrnehmung...
