Bilderreicher Showdown

„Geisterritter“ im Opernhaus Düsseldorf

Im September feierte die Familienoper „Geisterritter“ ihre Premiere im Opernhaus Düsseldorf. Die Produktion der Kooperation Junge Oper Rhein-Ruhr wird über einen Zeitraum von vier Spielzeiten in Bonn, Duisburg, Düsseldorf und Dortmund aufgeführt. Sie fasziniert insbesondere mit ihrem fantasievollen und projektionsreichen Bühnenbild, das die Schauplätze wie gemalt erscheinen lässt. Geschaffen wurde es von dem Video-Künstler-Duo fettFilm, namentlich Momme Hinrichs und Torge Møller.

Zimperlich dürfen die jungen Besucher der Oper „Geisterritter“ nicht sein: „Kleine Kinder, zarte Kinder, her damit, in die Hölle!“ und „Kinderseelenfilets sind besonders zart“ ertönt es auf der Bühne der Oper Düsseldorf. Die Äußerungen kommen von „vier Geistern auf fleischlosen Pferden“, wie der elfjährige Jon Whitcroft (David Fischer) seiner Klassenkameradin Ella Littlejohn (Monika Rydz) beschreibt, was er gerade gesehen hat. Die Geister in schwarzen Mänteln, mit langen Haarmähnen und weißen Gesichtern haben ihn während seiner ersten Schulstunde am Internat Salisbury aufgesucht, um ihm klarzumachen, dass sie ihn umbringen wollen. Ihr Anführer Lord Stourton (Bernhard Landauer) habe im Jahr 1557 Whitcrofts ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

BTR Ausgabe 5 2019
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 60
von Juliane Schmidt-Sodingen