Farbe bekennen gegen Rassismus

Münchener Berufsschule gestaltet Ausstellung

200 Schüler aus sieben Berufszweigen der Städtischen Berufsschule für Farbe und Gestaltung in München setzten sich mit den Erfahrungen des Nationalsozialismus auseinander. Die Erinnerung lenkte ihren Blick auf gegenwärtige Themen. Mit -spezifischen Materialien und Methoden ihrer Ausbildungsberufe erarbeiteten sie Ausstellungsobjekte für das NS-Dokumentationszentrum.

Jugendliche fragen sich heute „Was hat das alles mit mir zu tun?“, wenn sie mit dem Thema „Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus“ konfrontiert werden.

Es fehlt eine spürbare biografische Verbindung zum sogenannten Dritten Reich; Erinnerung und Verantwortung werden allmählich weniger konkret. Dieser drohenden „kollektiven Vergesslichkeit“ setzt die neue Leiterin des NS-Dokumentationszentrums München, Mirjam Zadoff, unkonventionelle, mutige Projekte entgegen – zum Beispiel die Wechselausstellung „Nicht Schwarzweiß. Eine Intervention in Farbe“. Sie entstand in einer Zusammenarbeit mit der Städtischen Berufsschule für Farbe und Gestaltung: 200 Schüler aus sieben Berufszweigen – Fahrzeuglackierer, Maler und Lackierer, Schilder- und Lichtreklamehersteller, Gestalter für visuelles Marketing, Kirchenmaler und Maler, ...

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BTR Ausgabe 3 2019
Rubrik: Beruf: Bildung, Seite 72
von Eva Maria Fischer