Es bruegelt in Brüssel

Brüssel feiert den 450. Todestag des Renaissance-Malers Pieter Bruegel

Vor 450 Jahren starb Pieter Bruegel der Ältere in Brüssel. Er ist bekannt als der Bauernbruegel, weil er das ländliche Leben in seinen „Wimmelbildern“ festgehalten hat, aber auch für seine an Hieronymus Bosch erinnernden Monster und Dämonen oder seine Ironie, die ihm den Beinamen de Drol – der Drollige – eingebracht hat. Und da die Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel gerade einmal sechs seiner Gemälde besitzen, setzt die Stadt im Bruegel-Jahr auf Projektion und Immersion.

An einem grauen Novembermorgen stolpere ich von den tief liegenden Bahnsteigen des Central-Bahnhofs direkt auf den Mont des Arts, den Kunstberg, und es führt kein Weg an Bruegel vorbei: Ich stehe unversehens direkt vor dem Dynastiepaleis, in dem die Ausstellung „Beyond Bruegel“ noch bis zum 31. Januar 2020 zu sehen ist. Das Gebäude steht am Fuß des Kunstbergs gegenüber der Königlichen Belgischen Bibliothek. Seine Planungen gehen zurück auf den Beginn des 20. Jahrhunderts, realisiert wurde der Bau zur Weltausstellung 1958 in Brüssel für Konferenzen und Versammlungen. 2003 wurde er für Sanierungen geschlossen. Da 2009 mit dem „Square – Brussels Meeting Centre“ ein neues Kongresszentrum eröffnet wurde, ...

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BTR Ausgabe 6 2019
Rubrik: Foyer: Aktuell, Seite 4
von Antje Grajetzky