Der Natur verbunden – innen und außen

Das Festspiel-Opernhaus Glyndebourne in England

Das englische Bayreuth ist das Opernhaus Glyndebourne, das ebenfalls alljährlich ein Festival abhält. Hier lädt aber der naturbelassene weite Hügel zum Picknick ein und das Opernhaus bietet mit 1100 Sitzen gerade halb so viel Platz wie Bayreuth. Das hauseigene Windrad produziert über 102 Prozent des Energiebedarfs selbst, und 65 Prozent des Budgets werden eingespielt. Unsere Autorin hat die Produktion „Pelléas und Mélisande“ von Stefan Herheim besucht und sich im Haus umgesehen.

 

In dem Gedicht „Mount Caburn“ (1735) schwärmt William Hay von den South Downs, der hügeligen Kreidelandschaft im Süden Englands: „Hills, smiling, court the sky; the vales below, as with their streams, with plenty overflow: Beauty and plenty, dancing hand in hand, or once conspire to bless and deck the land“ (lächelnde Hügel neigen sich vor dem Himmel, die Täler unten und auch die überbordenden Flüsse; Schönheit und Fülle tanzen Hand in Hand oder tun sich zusammen, um das Land zu segnen und zu schmücken). Auch heute bezaubern die langgeschwungenen, steilen Hügel, grünen Kuppen und weißen Kreiderippen die Besucher Glyndebournes – das Anwesen befand sich im Besitz der Hays, ehe es 1833 in die Hände der ...

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BTR Ausgabe 5 2018
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 82
von Wiebke Roloff-Halsey