Ein Betrieb der kurzen Wege

Das Großbauprojekt Generalsanierung und Erweiterung des Mainfranken Theaters in Würzburg hat mit der Eröffnung des Kopfgebäudes am 2. Dezember 2023 nach fünf Jahren Bauzeit einen wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg hin zu einem der modernsten Theaterbauten Deutschlands abgeschlossen. Der Neubau mit seinen Spielstätten und Probebühnen eröffnet mehr Möglichkeiten für die künstlerische Arbeit des Hauses und ist zugleich ein Treffpunkt für die Menschen auch unabhängig vom Spielbetrieb

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Das Theater ist wieder zurück in der Mitte der Stadt. Dies ist ein guter Anlass, von den bisherigen Jahren der Sanierung und den ersten Eindrücken im neuen Gebäude des Mainfranken Theaters in Würzburg zu berichten. Nach Festakt und Eröffnungspremiere am 2. Dezember mit einem Schauspiel-Doppelabend „Der Kreis um die Sonne/Der Riss durch die Welt“ von Roland Schimmelpfennig in der Regie des Intendanten Markus Trabusch flanierten die Premierengäste zum ersten Mal zwischen den Ebenen des neuen Theaterfoyers und des Stadtbalkons.

Das Premierenfieber bei allen Beteiligten mündete schnell in Euphorie und fast einem Staunen über das Geleistete. Nahezu etwas ungläubig nahmen die Mitarbeitenden des Theaters ihre neue Wirkungsstätte in Besitz. Seit Herbst 2018 mussten sie mit den Einschränkungen der laufenden Theatersanierung zurechtkommen. Immer wieder wurden geplante Eröffnungstermine verschoben. Der gelungene Start im Neubau war dann endlich die Belohnung für diese mühevollen Jahre. Sanierungsbedingt war im Stammhaus im Frühjahr 2018 von einem Tag auf den anderen das Licht ausgegangen – eine hermetisch abgeriegelte, dunkle Baustelle blieb zurück (BTR-Sonderband 2021 und BTR 1/2022). Jetzt ...

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BTR Ausgabe 1 2024
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 64
von Dirk Terwey

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