Der Zauber von Donner, Wind und Licht

In Schloss Rheinsberg, etwa 100 Kilometer nordwestlich von Berlin, liegt nicht nur die Wiege bekannter Opernhäuser, es ist auch seit 1991 in jedem Sommer Veranstaltungsort eines Opernfestivals. Das musste dieses Jahr Corona-bedingt abgesagt werden, doch Klaus Wichmann und Winfried Kutsch sprangen kurzfristig ein mit „Theaterdonner und Himmelslicht – Ausstellung zur Geschichte des Theaters in Rheinsberg“.

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Trotz der Absage des Festivals Kammeroper Schloss Rheinsberg blieb es nicht still in der im Jahr 1566 im Renaissance-
Stil erbauten Schlossanlage, die sich im Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg befindet: Als Ersatz initiierte das Team um den Intendanten Georg Quander den sogenannten Musiksommer mit zwölf Konzerten sowie Opern-Film-
abenden. Auch tagsüber wurde das Schlosstheater belebt: Vom 7. Juli bis zum 9.

August 2020 präsentierte die Musikkultur gGmbH Kammeroper Rheinsberg eine von Klaus Wichmann und Winfried Kutsch (Büro für Bühnentechnik und ihre Geschichte, Berlin) mit Unterstützung der Initiative Theatermuseum Berlin e. V. gestaltete Ausstellung. Sie trug den Titel „Theaterdonner und Himmelslicht – Ausstellung zur Geschichte des Theaters in Rheinsberg“. 

Wie Wichmann bei einem Rundgang berichtet, habe das Festival-Team, zu dem er als Technischer Leiter gehört, sich nach der Absage um ein Ersatzprogramm bemüht, denn „egal, was es kostet, egal, wie viele Menschen kommen werden“ sei es das Ziel gewesen, „Präsenz zu zeigen und zu zeigen, dass man etwas für die Menschen tun möchte, hier in der Umgebung und natürlich auch für die Gäste“.

Das ...

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BTR Ausgabe 5 2020
Rubrik: Thema: Ausstellungen, Seite 24
von Juliane Schmidt-Sodingen

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