Zurück zum Original – mit Blick in die Zukunft
Ein Besuch vergangenen Sommer im Markgräflichen Opernhaus: Die Sicht auf die barocke Pracht von Zuschauerraum und Logenhaus war noch von Gerüsten und Planen komplett versperrt. Baugeräusche drangen nach außen, nur teilweise sichtbar und im Bauzustand lagen die seitlichen Logengänge. Immerhin entschädigte im Foyerbau (zugleich Informationszentrum vom Welterbe Markgräfliches Opernhaus) die Ausstellung „Monument barocker Baukunst“.
Sie erläuterte bauliche, technische und Restaurierungs-Maßnahmen, Bauforschung und -geschichte sowie Konstruktion, ergänzt durch Modelle des barocken Kleinods. Mit seiner Bauweise und Ausstattung, seiner Akustik, Formenvielfalt und deren Symbolik ist das Markgräfliche Opernhaus ein außergewöhnliches Beispiel für ein barockes Hoftheater. Im Jahr 2012 wurde das Logentheater in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen.
Gebaut wurde es im Auftrag von Friederike Sophie Wilhelmine, preußische Prinzessin, ältere Schwester König Friedrichs II. von Preußen und Markgräfin von Bayreuth (1709–1758). Sie und ihr Mann Friedrich III., Markgraf von Brandenburg-Bayreuth, trafen 1732 in Bayreuth ein, 1735 übernahm Friedrich dort die Regierung. Wilhelmine begann mit seiner ...
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BTR Sonderband 2017
Rubrik: Thema: Im Bau, Seite 56
von Iris Abel und Stephanie Kalus-Wolinski
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