„Wir sind grundsätzlich optimistisch“

„Staatsoper für alle“, das beliebte Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin auf dem Bebelplatz, konnte mit den Einschränkungen durch die Pandemie-Maßnahmen stattfinden. Umgesetzt wurde das Event vom Veranstaltungsdienstleister mediapool. Dessen Verantwortliche sprachen mit unserer Autorin über die Planung und Realisierung des Konzerts sowie über die gegenwärtige Situation.

Der Stand der Dinge und Maßnahmen in der Krise ändern sich so rasant, dass die Aktualisierung der Aktualisierung schon wieder aktualisiert werden muss. Takt und Tempo gibt dabei bekanntlich seit Monaten die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie vor. Der erneute exponentielle Anstieg der Fallzahlen, „zweite Welle“ genannt, hat die Bundesregierung zu weiterem Handeln bewogen: Lockdown light für den Monat November und Absage aller Veranstaltungen. Das ist ein herber Schlag, aber wohl nötig.

Dabei hatte sich Ende August, Anfang September das Licht am Horizont – oder am Ende des Tunnels, je nachdem, welches Bild man bemühen möchte – bereits sichtlich erhellt, schälten sich klare Konturen heraus: Bei Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln, die das Infektionsschutzgesetz vorschreibt, waren Veranstaltungen im Freien mit bis zu 5000 Menschen wieder zulässig.

Auf dieser Grundlage konnte die Firma mediapool, Agentur für technische Dienstleistungen, dann tatsächlich anfangen, das erste Großevent der Saison zu planen: „Staatsoper für alle“, das beliebte Konzertformat auf dem Bebelplatz für den 6. September in Berlin-Mitte, Unter den Linden. Seit 2007 lockt es die Menschen mit Freunden und ...

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BTR Ausgabe 6 2020
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 40
von Irmgard Berner

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