Vielfalt – eine Frage der Kreativität
Die Veranstaltungs- und Messebranche verändert sich, ist in den vergangenen 10 bis 15 Jahren gewachsen. Ob in einer kleinen Gemeinde oder im urbanen Raum großer Städte, der Markt ist in Bewegung: Open-Air-Festivals und -Konzerte, Firmenevents, Sportveranstaltungen, Messen – temporäre Bauten werden für eine Vielzahl unterschiedlichster Anlässe benötigt, geplant und gebaut.
Auch während der Sanierung von Opern- und Theaterhäusern müssen deren Leitungen gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen geeignete räumliche, technische und finanzierbare Lösungen finden an einem ebenfalls geeigneten Ort – um dort übergangsweise Kunst zu produzieren und zu inszenieren, manchmal über mehrere Jahre hinweg.
Die Konstruktion – ein Baukastenprinzip
Die ersten temporären Hallen von NÜSSLI entstanden vor etwa 20 Jahren, vorerst als zeitlich begrenzte Festbauten oder aus den Kombinationen von Bauteilen existierender Eventsysteme wie Bühnen und Tribünenstrukturen. Ein frühes Beispiel war das EXPO-Theater in Hannover im Jahr 2000. Diese Systeme waren damals und sind bis heute an ein Baukastenprinzip angelehnt, ähnlich wie im klassischen Gerüstbau. Die Ingenieure bei NÜSSLI haben aus den jahrelangen ...
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BTR Sonderband 2017
Rubrik: Thema: Technologien, Seite 108
von Iris Abel und Michael Kelm
Nicht umsonst ist die Sala Beckett, der Sitz des ehemaligen Teatro Fronterizo, nach Samuel Beckett benannt, der die Erzählstruktur des bürgerlichen Theaters zugunsten einer dramatischen Situation auflöste. Samuel Beckett, Heiner Müller, Bernard Maria Koltès, aber auch Sam Shepard und Thomas Bernhard sind die Quellen, aus denen die jungen katalanischen Theatermacher...
Das Problem der Hochleistungswinden in deutschen Theatern schildert Volker Kirsch, Leiter Vertrieb der Branche Bühnentechnik bei der Bosch Rexroth AG, drastisch so: „Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit Ihrem Mountainbike einen steilen Hang herunter und müssen scharf bremsen. Die Scheibenbremse am Vorderrad greift so gut, dass die Gabel bricht.“ Beim Thema...
Die geplante Nutzung sieht vor, dass der Kulturpalast bei ca. 320 Belegungstagen jährlich zu ca. 70 Prozent durch die Dresdner Philharmonie für Proben und Aufführungen und zu ca. 30 Prozent durch die Messe Dresden für verschiedene U-Musikveranstaltungen wie Rock-, Schlager- und Volksmusikkonzerte genutzt wird. Weitere Nutzungen sollen möglich sein. Damit musste die...
