Schöpferische Arbeit stärker fördern

Zum Wintersemester – ab dem 1. Oktober 2020 – kann man an der Hochschule für Bildende Künste Dresden den Kunsthochschulstudiengang „Theaterdesign“ belegen. Dieser löst dann den seit 1993 existierenden Fachhochschulstudiengang ­„Theaterausstattung“ ab. Neuer Bestandteil des Studiums sind neben den Praxismodulen die Projektmodule, also studentische Eigenprojekte, die mit Kooperationspartnern entstehen.

Aufgrund der Wandlung der beruflichen Profile in der Theaterausstattung hin zu mehr Flexibilität und Eigenständigkeit ist die Ausbildung und Förderung des kreativen Potenzials unabdingbar. Daher soll künftig insbesondere die Fähigkeit zur eigenständig schöpferischen Arbeit noch stärker gefördert werden, um innovative, unkonventionelle Problemlösungen in komplexen Aufgabenstellungen zu ermöglichen.

Das Studium „Theaterdesign“ gliedert sich künftig in zwei Studienabschnitte mit je vier Semestern und schließt mit einem Diplom ab.

Die Praxismodule im Hauptstudium finden wie zuvor außerhalb der Hochschule in Theater, Film und Mode statt. Als neue Form kommen Projektmodule hinzu, dies sind studentische Eigenprojekte mit Kooperationspartnern aus Hochschulen, Theater und Film, welche die individuelle künstlerische Entwicklung wie auch die fachübergreifende Teambildung und das kollaborative, experimentelle Arbeiten unter den Studierenden fördern sollen.

Vielfalt von Beruf und Studium besser abbilden

Prof. Maren Greinke macht exemplarisch deutlich, was die Neuausrichtung für ihr Fach bedeutet: „Das Berufsbild der Theatermalerei (engl. Scenic Art od. Scenic Painting) hat sich im Zuge der ...

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BTR Ausgabe 4 2020
Rubrik: Thema: Beruf & Bildung, Seite 68
von Presseinfo