Pierre Boulez Saal: Flexible Gestaltung
Für den üblichen Konzert- und Vorstellungsbetrieb haben sich im Wesentlichen vier Nutzungsszenarien herauskristallisiert, die in der aktuellen Spielzeit alle genutzt werden. In der Planungsphase war die „echte“ Nutzbarkeit der Flexibilität ein viel diskutierter Punkt. Es stand auch die Frage im Raum, ob die Teleskoptribüne überhaupt in diesem Maß genutzt werden würde und daher durch eine feste Bestuhlung ersetzt werden könnte.
Da zu diesem Zeitpunkt weder ein künstlerischer Leiter noch ein künstlerisches Betriebskonzept für den Saal existierte, mussten seitens der Planung Annahmen für den Betrieb und somit Festlegungen für die Zukunft getroffen werden. Als Planungsvorgabe waren ca. zehn öffentliche Konzerte pro Jahr vorgesehen, in der Realität sind es nun rund 100 geworden. Dazu kommen noch sämtliche Probentermine der Studenten der Barenboim-Said Akademie, des West-Eastern Divan Orchestra und der aufführenden Künstler hinzu. Der Saal wird also intensiv genutzt. Erfreulicherweise wird auch die Bühnentechnik in der konzipierten Weise genutzt, und das von Anbeginn.
Teleskoptribüne
Die Teleskoptribüne ist das wesentliche Element, durch den der Konzertsaal variabel gestalt- und nutzbar ...
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BTR Sonderband 2017
Rubrik: Thema: Technologien, Seite 94
von Florian Schaller
BTR: Herr Bækhøj, wie kamen Sie zu Ihrer aktuellen Stellung?
Ole Bækhøj: Ich war schon in Berlin als Manager des Mahler Chamber Orchestra, als Daniel Barenboim mich fragte, ob ich die Leitung des Pierre Boulez Saals übernehmen wolle. Ich bin jetzt seit Oktober 2015 dabei. Damals habe ich begonnen, ein Team zusammenzustellen und eine Struktur für die...
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Schon der gebürtige Zwickauer Robert Schumann (1810–1856) besuchte als Schüler des Lyzeums im Gewandhaus Theateraufführungen. 1823 erlebte er die Eröffnung des Hauses als Theater und später wurden seine Kompositionen hier aufgeführt. Auch die große Prinzipalin des humanistischen deutschen Nationaltheaters, Friederike Caroline Neuber (1697–1760), genannt die...
