Neue Türen gehen auf

Wie in den Theatern trotz des Corona-Lockdowns weiter gearbeitet wurde, haben wir schon häufig berichtet. Aus dem Staatstheater Cottbus erreichten uns Eindrücke, die sich speziell mit der Ausbildung von zwei Fachkräften zur Veranstaltungstechnik beschäftigen. Wie lief die Ausbildung auch ohne regulären Spielbetrieb dort weiter?

Auch das Staatstheater Cottbus, einziges Mehrspartenhaus im Land Brandenburg, kam Ende Juni mit einem Premierenwochenende im Großen Haus und Open-Air-Theater im Kasernenhof aus dem Lockdown zurück auf seine Bühne(n). Das Große Haus, die Kammerbühne und eine Theaterscheune sowie das Sommertheater im Kasernenhof werden in Cottbus bespielt. Zudem versorgt das Staatstheater in „normalen“ Zeiten die Theater in Brandenburg, Potsdam und Frankfurt/Oder mit Operninszenierungen, Ballett und Konzerten, etwa zwölf Gastspiele und weitere Außenveranstaltungen gehen pro Spielzeit auf Reisen.

Die gesamte Belegschaft war also froh, wieder in einen Theateralltag zurückkehren zu können, wenn auch nur bis Anfang Juli, dem Beginn der Sommerpause. Auch für die beiden Auszubildenden zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Paula Schmidt und Noah Hannemann, war ihr drittes und letztes Ausbildungsjahr am Staatstheater sehr außergewöhnlich. Gemeinsam mit ihren Ausbildern Dirk Seeber, Beleuchtungsobermeister, und Sebastian Thoss, Leiter Ton, berichten sie per Zoom über ihre Ausbildung in den vergangenen Monaten. Schmidt hatte vor vier Jahren bereits erste Theatererfahrungen sammeln können, sie absolvierte ...

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BTR Ausgabe 4 2021
Rubrik: Beruf und Bildung, Seite 76
von Iris Abel

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