Nachgefragt: Hannes Ruschbaschan
BTR: Herr Ruschbaschan, was hat Sie zum Theater gebracht?
Hannes Ruschbaschan: Ich habe früher viel Musik gehört, selbst auch etwas Schlagzeug gespielt und bin irgendwann auf den Ausbildungsberuf „Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ gestoßen. Ich hatte den Rock-’n’-Roll-Traum, also dachte an Konzerte und Touren mit Bands. In der zehnten Klasse beschloss ich dann, kein Abitur zu machen, sondern meinen Realschulabschluss, und bewarb mich für eine Ausbildung. Ich bekam eine Stelle – zum Glück – an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Ich hatte und habe immer noch ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu den beiden Ausbildern. Sie haben uns Auszubildende damals mit in Theatervorstellungen genommen – das hat dann bei mir die Theaterleidenschaft erweckt und der Rock-’n’-Roll-Traum wurde abgelegt.
Und wie sind Sie ans Mecklenburgische Staatstheater gekommen?
Ich bin Beleuchtungsmeister und habe jahrelang freiberuflich viel in verschiedenen Häusern gearbeitet. In der Spielzeit 2016/2017 war ich als Aushilfe hier bei den Schlossfestspielen. In der Zeit hat mich der damalige Technische Direktor gefragt, ob ich nicht Lust hätte, als Bühnenmeister anzufangen. Ich habe den Posten ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 1 2024
Rubrik: Beruf und Bildung, Seite 91
von Julia Röseler
Die zentralasiatische Republik Usbekistan mag vielen ein weißer Fleck auf der Landkarte sein. Vor Augen hat man vielleicht die kunstvollen Moscheen und die islamische Architektur entlang der Seidenstraße-Handelsroute, die das Bild von Städten wie Samarkand, Buchara und der Hauptstadt Taschkent prägen. Seit einigen Jahren aber befindet sich das Land mit Reformen und...
Die Kostümbildnerin Karen Briem und der Modedesigner Andri Unarsson haben für die nachhaltige Kostümgestaltung der „Parsifal“-Inszenierung von Thorleifur Örn Arnarsson an der Staatsoper Hannover bereits zum zweiten Mal zusammengearbeitet. Zum Zeitpunkt des Interviews waren sie am Isländischen Nationaltheater in Reykjavik mit der Kostümgestaltung für Arnarssons...
Eine Basis
Sachsen-Anhalt stellt für seine Theater und Orchester in den Jahren 2024 bis 2028 rund 276 Millionen Euro zur Verfügung. Zuwendungsverträge zur Förderung der kommunalen Orchester- und Theater in Sachsen-Anhalt unterzeichnete Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra im Dezember gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Städten und...
