Kulturerbe und Zukunft vereint
Die zentralasiatische Republik Usbekistan mag vielen ein weißer Fleck auf der Landkarte sein. Vor Augen hat man vielleicht die kunstvollen Moscheen und die islamische Architektur entlang der Seidenstraße-Handelsroute, die das Bild von Städten wie Samarkand, Buchara und der Hauptstadt Taschkent prägen. Seit einigen Jahren aber befindet sich das Land mit Reformen und Bauprojekten in einem umfassenden Transformationsprozess. Es hat sich politisch und wirtschaftlich geöffnet und aus der Isolation der postsowjetischen Jahrzehnte herausgeschält.
Es holt Investoren ins Land und pflegt internationale Beziehungen auch stärker mit dem Westen, trotz weiter bestehender Seilschaften zu den ehemaligen Sowjetrepubliken und Russland. Darüber hinaus fördert es aktiv seine Kultur und seine kulturelle Außenwirkung. Die Sonderausstellung der James-Simon-Galerie und des Neuen Museums auf der Museumsinsel Berlin mit großartigen archäologischen Schätzen Usbekistans aus der Epoche Alexanders des Großen und aus vorislamischer Zeit, die jetzt im Januar zu Ende ging, ist ein Beleg dafür. Wie sehr das Land daran arbeitet, seine historisch im Orient verankerte Identität im heutigen Zentralasien sichtbar zu ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 1 2024
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 56
von Irmgard Berner
Ob van Gogh, Gustav Klimt, Monet oder Frida Kahlo – Malerei als immersives Erlebnis in Ausstellungshallen zu präsentieren, ist seit einigen Jahren ein erfolgreicher Trend. In der Spielzeit 22/23 hat es die farbenprächtige Bildwelt eines weniger bekannten Malers auf die Bühne geschafft. Am 9. März 2024 läuft am Staatstheater Oldenburg ein letztes Mal „Radziwill oder...
Die Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main nennt sich cresc. Das Festival wird vom Ensemble Modern sowie dem hr-Sinfonieorchester ausgerichtet, in diesem Jahr vom 16. bis zum 25. Februar. Unter dem Titel „MeWe“ erforschen musikalische Formationen dabei das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft in einer Vielfalt von Spielarten aktueller Musik, an...
René Heinersdorff leitet das Theater an der Kö in Düsseldorf, das Theater im Rathaus in Essen und die Komödie im Bayerischen Hof in München und mit Partnern die Komödie am Klosterplatz in Bielefeld und das Theater am Dom in Köln. Seit dem 1. August ist er auch Intendant der Landesbühne Rheinland-Pfalz, dem Schlosstheater Neuwied. Zudem arbeitet Heinersdorff als...
