Kulturerbe und Zukunft vereint

Ein Blick nach Zentralasien und die Städte Samarkand und Taschkent: Usbekistan liegt an der geschichtsträchtigen Seidenstraße und investiert in seine „dritte Renaissance“ mit großen Bau- und Forschungsprojekten

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Die zentralasiatische Republik Usbekistan mag vielen ein weißer Fleck auf der Landkarte sein. Vor Augen hat man vielleicht die kunstvollen Moscheen und die islamische Architektur entlang der Seidenstraße-Handelsroute, die das Bild von Städten wie Samarkand, Buchara und der Hauptstadt Taschkent prägen. Seit einigen Jahren aber befindet sich das Land mit Reformen und Bauprojekten in einem umfassenden Transformationsprozess. Es hat sich politisch und wirtschaftlich geöffnet und aus der Isolation der postsowjetischen Jahrzehnte herausgeschält.

Es holt Investoren ins Land und pflegt internationale Beziehungen auch stärker mit dem Westen, trotz weiter bestehender Seilschaften zu den ehemaligen Sowjetrepubliken und Russland. Darüber hinaus fördert es aktiv seine Kultur und seine kulturelle Außenwirkung. Die Sonderausstellung der James-Simon-Galerie und des Neuen Museums auf der Museumsinsel Berlin mit großartigen archäologischen Schätzen Usbekistans aus der Epoche Alexanders des Großen und aus vorislamischer Zeit, die jetzt im Januar zu Ende ging, ist ein Beleg dafür. Wie sehr das Land daran arbeitet, seine historisch im Orient verankerte Identität im heutigen Zentralasien sichtbar zu ...

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BTR Ausgabe 1 2024
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 56
von Irmgard Berner

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