Kontinuierliche Maßnahmen

Das 100-jährige Theatergebäude der Stadt Nordhausen wurde letztmalig 1984 saniert. Nun soll es in zwei Bauabschnitten bis 2024 auf den neusten Stand der Technik und Arbeitsbedingungen gebracht werden. Über die Maßnahmen und deren Bedeutung für das Theater und die Stadtbevölkerung sprach Wesko Rohde mit der neuen Technischen Direktorin Kerstin Bayer.

Gut 100 Jahre musste das Theater Nordhausen auf die Erweiterung der Nebenflächen und auf eine richtige Hinterbühne warten. Noch ist hier Baustelle, noch steht dem Haus in den Innenbereichen der Bühne kaum Platz für die Lagerung des einfachen Tagesbedarfs zur Verfügung, ganz abgesehen von der Wochenplanung. Die seit 100 Jahren in Benutzung befindliche Bühne hat eine Seitenbühne, die gerade mal halb so groß ist. Große Verwandlungen sind da fast unmöglich. Dennoch hat das Theater eine hohe und kontinuierliche Qualität und regen Zuspruch in Stadt und Umkreis.

Die Sanierung des Theaters wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt: Im ersten Bauabschnitt, voraussichtlich bis 2022, werden zunächst durch einen mehrgeschossigen Anbau an die rückwärtige Seite des Theaters zusätzliche Nutzflächen für Werkstätten, Hinterbühne, Büro- und Sanitärräume geschaffen, die für die räumliche Entlastung im Haupthaus und den Wegfall einzelner Werkstattgebäude sorgen werden. Dadurch werden Brandschutz und Arbeitssicherheit verbessert. Im zweiten Bauabschnitt geht es um die Sanierung des 100-jährigen Theatergebäudes. Auch da werden hauptsächlich der Brandschutz, die Haustechnik, die Bühnentechnik und die Statik ...

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BTR 5 2021
Rubrik: Bau/Betrieb, Seite 76
von Wesko Rohde

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