In der Mitte angekommen

Im Dezember 2016 wurde in Dresden gefeiert: Das theater junge generation (tjg) und die Staatsoperette (SO) wurden im Kraftwerk Mitte nach etwa zweijähriger Bauzeit festlich eröffnet. Nun folgt ein Überblick über Planungsverlauf und technische Ausstattung der beiden neuen Theater mit vier Bühnen. Der Beitrag der Autorin basiert auf Gesprächen mit Michael Kalus, Gesamtprojektleiter Bühnentechnik, und Sascha Opitz, Fachplaner Beleuchtung und Audio/Video.

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Auf dem Areal eines ehemaligen Kraftwerks haben zwei Größen der Dresdner Kulturlandschaft eine gemeinsame Heimat gefunden. Die beiden eigenständigen Häuser Staatsoperette Dresden (SO), vormals in Leuben, und das tjg. theater junge generation, vormals in Cotta, wurden im Dezember 2016 im Kraftwerk Mitte eröffnet (BTR 01/17).

Die Planung der Bühnentechnik für die beiden Theater umfasst insgesamt vier Bühnen (Saal der SO, Große Bühne tjg, Kleine Bühne tjg, Studiobühne tjg) mit den jeweils zugehörigen Probesälen.

Hinzu kommen ein Orchester- und ein Ballettprobensaal, ein Chorproberaum, ein Tonstudio sowie Prospektlager, Montagehalle und eine Dekorationswerkstatt/Puppenschneiderei.

Die bühnentechnischen Anlagen sollen einen sicheren und personalsparenden Betrieb ermöglichen und die Nutzer bei den täglichen Aufbau- und Hängearbeiten im Vorbereitungsbetrieb entlasten, aber auch mit einer Vielzahl szenischer Möglichkeiten im Vorstellungsbetrieb unterstützen.

Dementsprechend wurde die Obermaschinerie (OM) in den Spielstätten (außer Studiobühne tjg, hier gibt es eine Mischung aus Handkonter- und Kettenzügen) komplett maschinell ausgebildet. Dies soll möglichen gesundheitlichen ...

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BTR Sonderband 2017
Rubrik: Thema: Technologien, Seite 102
von Marion Michalke

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