Ein Denkraum für Theaterwissenschaft
Im Jahr 2019 feierte die Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln ihr 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass lud sie im Dezember zu einer Hausausstellung, Tagen der offenen Tür, einer Podiumsdiskussion zur Zukunft des Theaters sowie einer Gesprächsrunde des Direktors mit zweien seiner Vorgänger ein.
Die Theaterwissenschaftliche Sammlung (TWS) in Köln wurde 1919 von Carl Niessen (1890 bis 1969) auf der Grundlage seiner privaten Sammeltätigkeit gegründet.
Niessen habilitierte sich im Jahr 1919 als Erster im deutschsprachigen Raum für Theaterwissenschaft und war der erste Dozent für das an der Universität zu Köln ab 1929 eigenständige Fach, das zuvor von den Literaturwissenschaften mitbetrieben worden war.
Mit dem Ziel, die Vielseitigkeit von Theater in allen Spielarten erfahrbar zu machen, sammelte Niessen alles, was mit der Dokumentation von Theater zu tun hat, und dies zwar mit Schwerpunkt auf dem europäischen Kulturraum, aber auch darüber hinaus. Er leitete die Sammlung bis 1959. Es folgten Prof. Dr. Rolf Badenhausen (Direktor von 1960 bis 1971), Prof. Dr. Günther Erken (1971 bis 1978), Prof. Dr. Elmar Buck (1979 bis 2010) sowie der amtierende Direktor Prof. ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 1 2020
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 98
von Juliane Schmidt-Sodingen
Der Musicalklassiker „Follies – Glanz und Schatten der Revue“ von Stephen Sondheim wurde für die Dresdner Staatsoperette adaptiert. Wichtigstes Bühnenbildelement: Vier sich drehende Wagen mit Showlicht auf Ringen sind zugleich Spiel- und Tanzfläche. Gedreht und verfahren auf der Drehscheibe lassen sich mit den Wagen immer neue effektvolle Bilder und...
Christian Glatthor traut sich was. Der Lichtdesigner hat das Handwerk von der Pike auf gelernt, ist Rock ’n’ Roller durch und durch – und macht doch alles anders. Für sein Bühnenkonzept zur „Prisma“-Tour von Rea Garvey ist er 2017 mit dem Opus – Deutscher Bühnenpreis ausgezeichnet worden und auch der Bühnenraum zur Folgetour „Neon“ (2018) hat viel Beachtung...
Erleichterung war bei den Künstlern und Musikern zu hören, die mit Bangen den Abschluss der Weltfunkkonferenz im November 2019 im ägyptischen Sharm El Sheikh abgewartet hatten. Erstmals seit zehn Jahren wurden die Kulturfrequenzen im UHF-Band nicht beschnitten, erstmals gibt es keine weitere „Digitale Dividende“. Wobei der Begriff euphemistisch ist und eine...
