Doppelte Sicherheit, einfache Belastung

Sicherheitsbremsen in Bühnenantrieben haben eine verantwortungsvolle Aufgabe: Sie müssen im Notfall Leben retten. Sie sind redundant, arbeiten bei Not-Stopp, aber trotzdem ohne Bremsmomentverdoppelung. Damit bremsen sie sanft und bauteilschonend – die Störfallbelastung ist deutlich verringert. Die neuen ROBA-stop®-stage Bühnenbremsen von mayr® Antriebstechnik erfüllen all diese Anforderungen.

Drei Schauspieler auf der Bühne. Über ihnen schweben mehrere überdimensionale Spiegel, die sich im nächsten Moment zu drehen beginnen und ihre Positionen wechseln – aufwendig komponierte Bühnenbilder sind bei großen Theater- und Opernaufführungen keine Seltenheit. Während einer Vorstellung halten und bewegen die Züge der Obermaschinerie zum Teil schwere Bühnenelemente, Dekorationen und Beleuchtungseinheiten über den Köpfen der Künstler millimetergenau – und sie befördern die Personen auch.

Deshalb müssen nach DIN 56950 (BGV C1) und der neuen Norm DIN EN 17206 besondere Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. Den Sicherheitsbremsen in den Antrieben kommt dabei eine verantwortungsvolle Aufgabe zu: Sie müssen im Notfall Leben retten. Bei Stromausfall oder Not-Aus bringen sie die Lasten schnellstmöglich zum Stillstand. Um die Schauspieler auf der Bühne zuverlässig vor abstürzenden Lasten zu schützen, sind Bühnenantriebe in der Regel mit zwei redundanten Bremsen ausgestattet, die komplett unabhängig voneinander arbeiten. Jede der beiden Bremsen allein ist in der Lage, die Last sicher zu halten. Das gewährleistet, dass auch bei Ausfall einer Bremse keine Gefahr für die Akteure ...

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BTR Ausgabe 6 2020
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 64
von Peter Lucke/Firmeninfo

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