„Die meisten Ängste sind unbegründet“
Auf dem Weg zu einem Workshop, den er für eine große Firma in Berlin anbietet, findet Dirk Abels Zeit für ein Gespräch in der Redaktion. Ein wichtiges Prinzip für ihn ist, die Menschen in ihrem Arbeitsumfeld kennenzulernen statt sie in neutralen Seminarräumen zu empfangen. Nachdem er viele Jahre mit Theatern zusammengearbeitet hat, interessiert uns eine Bilanz über die Veränderungsprozesse, die er dort initiiert hat.
BTR: Herr Abels, Sie kommen aus dem kaufmännischen Bereich, dann ging es über die Personalabteilungen großer Firmen, insbesondere eine Trainingsabteilung bei der Firma Tchibo. Wie entstand Ihr Interesse für Arbeits- und Führungsstrukturen?
Dirk Abels: Es hat mich immer interessiert, Einfluss zu nehmen auf Geschicke und Erfolg von Unternehmen. Ich war ja ursprünglich im Vertrieb tätig, bei Firmen mit Dienstleistungen, Getränkeversorgung war mein Start. Dort galt es, Ergebnisse zu bringen, das, was wir konnten, gut zu vermarkten und zu verkaufen. Ich hatte immer Freude am Kontakt mit den Kunden, und wir wollten auch erfolgreich liefern. Mit diesen Schwerpunkten konnte ich in Führungspositionen arbeiten.
Wie führte der Weg zur eigenständigen Unternehmensnavigation?
Aus der ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Sonderband 2017
Rubrik: Thema: Bilanzen und Ausblicke, Seite 78
von Karin Winkelsesser
Auf dem Areal eines ehemaligen Kraftwerks haben zwei Größen der Dresdner Kulturlandschaft eine gemeinsame Heimat gefunden. Die beiden eigenständigen Häuser Staatsoperette Dresden (SO), vormals in Leuben, und das tjg. theater junge generation, vormals in Cotta, wurden im Dezember 2016 im Kraftwerk Mitte eröffnet (BTR 01/17).
Die Planung der Bühnentechnik für die...
“A Bayreuth for Africa” is what Christoph Schlingensief (1960-2010) envisaged: The diverse German artist and filmmaker wanted to build an opera village in Africa as a place for people to cooperate on arts projects and so lay mutual prejudices to rest. Having developed the idea together with architect Francis Kéré from Burkina Faso, Schlingensief did not live to see...
Für den üblichen Konzert- und Vorstellungsbetrieb haben sich im Wesentlichen vier Nutzungsszenarien herauskristallisiert, die in der aktuellen Spielzeit alle genutzt werden. In der Planungsphase war die „echte“ Nutzbarkeit der Flexibilität ein viel diskutierter Punkt. Es stand auch die Frage im Raum, ob die Teleskoptribüne überhaupt in diesem Maß genutzt werden...
