Bewegte Bilder – Technik und Potenziale

Jede kreative Anwendung von Videos und Streaming bestimmt den Umgang mit der Technik. Wer Videotechnik innovativ einsetzen möchte, sollte sich mit den technischen Details beschäftigen, um die Potenziale der bewegten Bilder auszuschöpfen

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Wann hielt das bewegte Bild als dramaturgisches Mittel Einzug in das Theater? Im Theater selbst blieben zwar Illusionen wie Pepper’s Ghost, Projektionen und Schattenspiele im Gedächtnis, der Film selbst hingegen dokumentierte die Aufführungen oder nutzte sie als Vorlage für Filmproduktionen. Zunächst wurden die Werke der Gebrüder Lumière als Kuriositäten abgetan. Mit der rasanten Entwicklung des Films zu Beginn des 20. Jahrhunderts und mit den Werken von Regisseuren wie Tod Browning, David Wark Griffith und Fritz Lang entstand eine Konkurrenz zwischen Theater, Zirkus und Film.

Für Veranstaltungen – Filmvorstellungen als solche ausgenommen – ist die Frage einfacher zu beantworten: Spätestens seit 1939 mit der Erfindung des Eidophor-Systems durch Fritz Fischer wurde es möglich, Livebewegtbild zu projizieren. Und schließlich waren es die Monkees und Pink Floyd, die als erste Bands 1967 Projektionstechnik in größerem Stil einsetzten. Spätestens seit Ende der 1990er- und noch einmal verstärkt seit Mitte der 2000er-Jahre findet sich auch immer mehr Projektion im Theater.

Doch keine kreative Anwendung geschieht ohne Auseinandersetzung mit der Technik: Oft stieß man schnell an Grenzen, ...

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BTR Ausgabe 2 2024
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 60
von Axel Barwich, Arno Gramatke, Christoph Hilberg

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