And the Winner is …
Bis zum 15. März lief die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Weltenbauer Award, der zugleich ein Team-Preis ist, denn er würdigt die Arbeit aller vor allem hinter dem Vorhang: vom Bühnenbildner über die Technikerin bis hin zu den Mitarbeitenden in den Werkstätten und auf der Bühne. Wer gewinnt, entscheidet eine Jury aus Fachleuten der Bereiche Theater, Kunst und Technik – dieses Jahr waren Stefanie Braun (Werkstattleitung Hamburgische Staatsoper), die Bühnen- und Kostümbildnerin Ingrid Lazarus (Ehrenrat DTHG), Wesko Rohde (Vorstandsvorsitzender DTHG) und Iris Abel (BTR) dabei.
Mitte April hat die Jury 13 Nominierte bekannt gegeben. Einige von ihnen dürften für die BTR-Leserschaft keine Unbekannten sein, haben wir doch über sie im Rahmen unserer Berichterstattung in einigen Ausgaben ausführlich informiert. Aus diesem Grund stellen wir sie an dieser Stelle nur kurz vor. Und hier nun alle 13 Kandidaten im Überblick:
01 Festspielhaus Baden-Baden, „Frau ohne Schatten“
Im Rahmen der Osterfestspiele 2023 stellte das Team mit „Frau ohne Schatten“ eine technisch aufwendige Neuinszenierung auf die Bühne: Riesige Wände schafften dank ausgefeilter Steuerungs- und Räder-Technik mit ...
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BTR Sonderband 2024
Rubrik: Foyer, Seite 6
von Julia Röseler
Der Große Saal, Hauptspielstätte des Neubaus, bildet einen wesentlichen Schwerpunkt der akustischen Planung. Das Ziel besteht darin, optimale akustische Bedingungen für alle vorgesehenen Sparten – Schauspiel, Oper, Ballett und Konzerte – zu schaffen, ohne eine übermäßige akustische Bevorzugung einer bestimmten Nutzung gegenüber den anderen zu erzeugen. Dabei...
Peter Keune, Technischer Direktor des Staatsschauspiels Dresden, und Raj Ullrich, Technischer Direktor am Theater Chemnitz, erläutern ihre Sicht auf die neue Qualifikation. Welche Chancen, aber auch welche Probleme sehen sie?
BTR: Peter Keune, Raj Ullrich, wie sehen Sie die Einführung eines Berufsspezialisten für Theatertechnik?
Peter Keune (PK): Positiv. Zum...
Dem Schauspiel Leipzig steht ein Auszug bevor. „Am 30. März 2025 schließen wir unser Haus“, sagt Konstantin Müller. Der freudige Unterton in den Worten des Technischen Direktors hat zwei Gründe. Der erste: Es ist keine Katastrophe an der Bosestraße 1 geschehen. Der Anlass ist erfreulich für einen Umzug auf Zeit. Die Rückkehr ins Stammhaus ist für den Herbst...
