„Alles durchdringt sich miteinander“

Mitten in der Produktion für den Bayreuther „Ring des Nibelungen“ kam im ­April für den 37-jährigen Kostümbildner Andy Besuch die Absage: Corona-bedingt wird die Neu­produktion um zwei Jahre verschoben. Zum Zeitpunkt des Interviews ist er an den Münchner Kammerspielen mit Proben für den Saisonstart beschäftigt Für die Uraufführung „Touch“ hat er die Kostüme entworfen – und sich dafür mit ­Gesundheitsexperten ausgetauscht. Seine Kreativität sowie die der Teams in Oper und Theater sind neu gefordert.

Bühnentechnische Rundschau

Der Kostümbildner Andy Besuch hätte Ende Juli Premiere bei den Bayreuther Festspielen mit dem „Ring des Nibelungen“ gehabt. Doch im April kam die Absage der Festspiele wegen des Ausbruchs der Corona-Pandemie, die Neuproduktion ist um zwei Jahre verschoben. Andy Besuch befindet sich zum Zeitpunkt des Interviews an den Münchner Kammerspielen, wo vor der Sommerpause die Proben für die Saisoneröffnung unter der neuen Intendantin Barbara Mundel begonnen haben. Für die Uraufführung „Touch“ von Falk Richter und der Choreografin Anouk van Dijk entwirft er die Kostüme.

BTR: Herr Besuch, Sie sollten jetzt eigentlich für den „Ring des Nibelungen“ in Bayreuth sein. Waren Sie mit den Kostümen schon in der Produktion, als die Absage kam?

Andy Besuch: Ja, das war dramatisch! Ich fühlte mich wie ein Rennpferd, das wild und erwartungsvoll auf seinen Sprint hinzielt und dann doch nicht aus der Box darf. Die Kostümwerkstatt war schon besetzt, die Schneider waren da sowie die Gewandmeister. Man war kurz davor, mit der Schere in den Originalstoff zu schneiden! Und dann hieß es: Das war’s, auf Sicht fahren. Eine wirklich extreme Situation, auch energetisch. Ich bin aber total glücklich, dass man den „Ring“ zusammengelassen und auf 2022 verschoben hat. Jetzt liegen die Sachen halt da und warten.

Aber waren Sie nicht auch ein bisschen froh, mal durchatmen zu können?

Na ja, das meine ich mit energetisch: Man ist mit dem Projekt ganz und gar verschmolzen, programmiert seine komplette Energie darauf. Klar, die freie Zeit – ich würde nicht sagen, dass die schlecht war. Aber man muss sich das wie bei einem Sprinter vorstellen, der auf der halben Strecke hinfällt oder nicht mehr weiterrennen darf. Da hat man erst mal zu tun, das zu verarbeiten, den Tagesrhythmus umzustellen und seine Energie nun ins Ungewisse fließen zu sehen. Ich wäre lieber auf der Sprintstrecke geblieben. (Lacht.) Das merke ich jetzt. Wir haben die erste Probenwoche in München hinter uns und ja, ich stehe wieder um 7 Uhr auf, jetzt geht’s wieder. Und wie heißt es so schön: „Die Seele läuft zu Fuß“ – und die tapert gerade noch so ein bisschen hinterher.

Sie befinden sich also schon wieder voll im Produktionsprozess an den Münchner Kammerspielen. Worum geht es in dem Stück?

Darum, was man gerade nicht machen soll, um „Touch“. Und was heißt: voll am Start? Innerhalb dieser Corona-Krise wurden Produktionen komplett gestrichen! Das war ja ein allgemeiner Irrtum, als es hieß: Alles wird aufgefangen oder ein andermal fortgesetzt. Produktionen sind komplett hintenübergefallen. An der Burg (Anm. der Red.: Burgtheater Wien) waren wir mitten in den Proben zu „Peer Gynt“ und hatten noch gehofft, dass es dann weitergeht. Aber auch dieses Stück wird einfach nicht mehr stattfinden. Eine Produktion am Hamburger Schauspielhaus wurde auch gestrichen. Aber man soll den Dingen nicht hinterhertrauern. Jetzt gucken wir nach vorne. Wir haben die erste Probewoche in München hinter uns. Sieben Tänzer sind dabei. Und mit den Regeln, den internen und denen auf der Probebühne, konnten wir ziemlich tolle Momente generieren. Und vor allem das Gefühl: Man macht wieder Theater! Und ich muss sagen, ich bin wirklich beeindruckt, was trotzdem möglich ist. Man muss halt einfach kreativ sein.

Dafür macht man Theater – um Dinge aufzubrechen, anders zu machen, sich etwas einfallen zu lassen.

Ja genau! Es geht jetzt aber auch um ein Hinterfragen von Grundmechanismen wie Distanz und Nähe in einer Gesellschaft und ihre Dysfunktion: Was ist das überhaupt, Berührung? Wie komme ich in Kontakt? Wann wird er gefährlich? Solche Urfragen des Menschen sind nicht neu. Sie werden jetzt nur umso mehr sensibilisiert. Für „Touch“ sind die Tänzer aus aller Herren Länder und die Choreografin Anouk van Dijk aus Australien angereist. Am ersten Probentag waren alle da. Wir konnten es gar nicht glauben, dass das Team jetzt hier sitzt. Es war eine tolle, bewegende erste Woche.

Die Einschränkungen betreffen nun ja sämtliche Arbeitsbereiche. In den Werkstätten gilt es aufzupassen. Bei Anproben im Kostüm wohl erst recht, weil Sie sehr eng mit und an den Darstellern arbeiten und die Körpersäfte fließen?

Da muss man Maske tragen! Wir hatten gerade zwei Kostümentwürfe in der sogenannten Abnahme vom amtsärztlichen Dienst und von Virologinnen. Falks Wunsch war, dass durch die Kostümentwürfe Distanz überbrückt werden kann. Ich hatte mir was überlegt und gesagt, das müssen wir jetzt auch abnehmen lassen. Auch als ein gegenseitiges Feedback mit den Ärzten, was die sich hinsichtlich unserer künstlerischen Ideen vorstellen könnten und was nicht geht. Da steht dann eine ganze Truppe von zehn Gutachtern um zwei Tänzer im Kostüm herum und man beratschlagt. Ein sehr bizarrer Moment.

Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, was Sie da vorhaben?

Will ich ungerne, weil … (lacht)

Betriebsgeheimnis. Klar. Vielleicht ein bisschen umschreiben?

Das Thema Maske spielt auf jeden Fall eine Rolle. Wie gesagt, es geht um die Urdinge des Menschen: Das Einanderkennenlernen, wie trete ich in Kontakt, wie waren Kontaktcodes durch die Jahrhunderte hindurch? Heute haben wir Social Media. Früher am französischen Hof hatte man den Fächer und den Schönheitsfleck, um zu kommunizieren. Berührung, Gesten, Tanz sind Kommunikation auf nonverbaler Ebene. Das versuche ich zu greifen und in Bilder zu übersetzen. Es ist ja Theater! Ich muss eine theatralische Übersetzung auf der Bühne finden. Die Realität da draußen sehen wir die ganze Zeit. Aber meine Aufgabe – und so verstehe ich mich als Kostümbildner, mit dem Team – ist, das anders zu denken, größer und weiter, als es die FFP2-Maske im REWE-Supermarkt ist. Theater fungiert ja nicht als Berichterstattung. Womit ich mich beschäftige: Die Krankheit ist eigentlich der Mensch. Und das schon seit Jahrtausenden. Seit Jahrhunderten sind WIR die Krankheit auf diesem Planeten.

Ein starkes Statement, ein spannender Ansatz. Das beinhaltet ja auch, dass die Menschen seit Jahrtausenden auf eine Bühne treten, um Geschichten zu transformieren?

Ja, der andere Blickwinkel, der eben nicht die Tagesthemen im TV sind. Wir haben am Theater ganz andere Mittel. Wir haben Bühne, Texte, Musik – das ist eine ganz andere sinnliche Maschine, als die, mit der ein Virologen-Podcast umgehen kann. Man muss sie nur klug einsetzen.

Diese gestalterischen Möglichkeiten haben Sie in Ihren Arbeiten schon aus dem Vollen schöpfen lassen, teils in einer barocken Üppigkeit, die richtig Freude macht. Dann wieder fast expressionistisch oder als ein farbstarker malerischer Ansatz. Woher kommt das bei Ihnen?

Ich finde, Kostüm geht weit über den Rock, die Hose, das Hemd hinaus. Mein Lieblingsspruch ist: H&M ist kein Kostüm. Im Studium an der HfBK in Dresden war das Besondere, dass in dem Gebäudekomplex meines Studienfachs („Bühnen- und Kostümbild“) auch die Studiengänge der Gewerke angesiedelt waren. Ich verbrachte sehr viel Zeit in den Ateliers der Theatermalerei, Theaterplastiker, Gewandmeister und Maskenbildner. Hier lernte ich mehr über Theater und seine Möglichkeiten als in meinem eigentlichen Studiengang.

Der Umgang mit Materialien hat mich schon immer mehr interessiert. Das reine Sitzen am Tisch mit meinen Modellsachen oder Stiften ist mir zu klein gedacht. Da draußen gibt es so viel mehr an Inspiration! Ich versuche auch Jüngeren, die in den Beruf starten wollen, zu sagen: Leute, Inspiration ist nicht nur Internet oder Pinterest, sondern geht raus! Geht in die Museen, guckt in die Natur. Was die Natur einem für Farbkombinationen schenkt. Also den Blick nach außen zu öffnen und das Gesehene wie durch ein Prisma dann wieder in die Theatergewerke zu strahlen und auszudehnen. Das hat mir schon im Studium total Spaß gemacht! Schade ist, dass heute so vieles am Computer generiert wird. Ich probiere lieber aus, kombiniere Dinge neu miteinander. Da fängt für mich der Punkt der Kreativität an. Sachen zu mixen, zu cla­shen. Ich kann mich für den Louvre-Besuch genauso begeistern wie für den dümmsten Marvel-Action-Film im Kino. Aber die Kombination aus den Dingen – das finde ich einfach toll und großartig!

Die große Verlockung, die die Nutzung der digitalen Medien mit sich bringt, verengen tatsächlich den Horizont, wenn man nicht aufpasst?

Ja, und ich stelle mich und meine Arbeit immer selbst zur Debatte und frage mich: Ist es das jetzt? Was steckt da noch drin? Beim Kostüm geht es ja auch um Bewegung und Gefühl. Ich muss übers Kostüm zusammen mit dem Schauspieler ein Gefühl generieren. Und da sind wir wieder bei Materialien. Bei Farben. Ich weiß nicht, was es bringt, einfach irgendwelche Modeseiten rauszureißen und die dann stumpf replizieren zu lassen. Welche Energie ist das? Mir ist es ganz wichtig, mit dem Team, mit den Schauspielern, den Tänzern auf der Probebühne auch Dinge zu entwickeln. Zudem darf man den Sinnesapparat des Zuschauers nicht vergessen. Aber das muss man wollen, Mut haben, Farbe lieben, Materialien lieben. Wissen Sie, ich fahr auch immer nach Paris zur Première Vision, der größten Stoffmesse der Welt, alleine um zu gucken, was es Neues auf dem Markt gibt. Aber es muss und kann nicht immer der tolle teure Seidenbrokat sein. Hier in München an den Kammerspielen habe ich gesagt: So liebe Assistenten, jetzt nehmen wir einen Tag und stromern mal durchs ganze Haus und sammeln zusammen, was da so alles im Müll gelandet ist. (Lacht.) Ein bisschen Gaffa hier, ein bisschen Dekofolie da, und jene Kostüme dann wieder in Kombination mit fast original historischen 17. Jahrhundert-Teilen, die ich gerade herstellen lasse, mit Bestickung und allem Pipapo. Am Ende ist es die Kombination. Alles durchdringt sich miteinander und verbindet sich. Und dadurch entsteht Neues. Das wäre so mein Ansatz im Kostüm.

Sie verbringen also die meiste Zeit im Theater, in den Werkstätten, bei den Proben, auf der Bühne?

Ja, genau. Die Komplexität der Kostümabgabe unterscheidet sich, je nach Regisseur und Projekt. Was ich jetzt für „Touch“ beschrieben habe, die Mix-and-Match-Impro-Vorgehensweise, ist zum Beispiel für den „Ring“ in Bayreuth undenkbar, da muss es viel konkreter sein, mit richtig ausformulierten Figurinen. Aber auch der Vorlauf ist ein anderer. Bei Musiktheater-Produktionen mache ich dieses Improvisationsspiel in Photoshop am Computer und clashe da die Sachen zusammen, weil generell im Opernbetrieb das sonst kaum möglich ist. Diese Arbeitsweise beruht natürlich auf Vertrauen und ist Verhandlungssache mit den jeweiligen Abteilungen. Ja, ich bin die ganze Zeit da.

Das schließt aber eine Arbeitsweise aus, wie sie sehr viele Kollegen betreiben, zum Teil auch müssen, mit Parallelproduktionen hier und dort?

Ich habe auch Parallelproduktionen, aber das gucke ich mir ganz genau vorher an. Mir bringt das selbst gar nichts, so viel wie möglich zu machen, wenn ich nicht die Qualität oder die Arbeit leisten kann, für die ich einstehe. Da spiele ich immer mit offenen Karten, frage die Produktionen untereinander. Auf Teufel komm raus alles anzunehmen, das halte ich für ganz gefährlich. Man sollte sich da selbst kurz ins Gericht nehmen: Schaff ich das, kann ich das leisten?

Daraus ergibt sich ein weiterer Punkt, dass nämlich Kostümbildner schlechter bezahlt -werden als die anderen des Teams?

Nach wie vor ist das einfach skandalös. Ich rede ja nicht von finanzieller Gleichstellung im Team, aber wenigstens eine Gagenangleichung mit dem Bühnenbildner wäre angebracht. Das nächste Ding ist, dass Kostüm in der breiten Bevölkerung als Hobby wahrgenommen wird. So nach dem Motto: Das viele Shoppen muss doch Spaß machen. Aber das ist verdammt harte Arbeit! Von den Kostümassistenten und deren Bezahlung will ich erst gar nicht sprechen. Ich würde mir auch wünschen, dass in den Unis das Selbstbewusstsein der Kostümbildner mehr gestärkt und die Relevanz dieses Berufs noch mehr ausgebaut wird. Ich finde, da muss sich einiges tun. Darüber müsste man mal auf diesen Symposien, bei Theatertreffen & Co reden. Es gibt Häuser, wo die Kostümabteilung budgetär der Technischen Direktion unterliegt. Das ist einfach nicht ok. Ich bin da auch immer hart am Verhandeln, wenn es um das Kostümbudget geht.

Es ist eh schon eine Misere, dass seit Ende der 90er- und Nuller-Jahre wichtige Säulen in den Werkstätten abgeschafft wurden: Hutmacher, Kostümmaler, die Rüstmeister und Schuhmacher. Dieses Zusammenschrumpfen auf den kleinsten ökonomischen Nenner – da sag ich immer: Auf der Bühne soll es nach Hollywood aussehen und zur Verfügung hat man die Altkleider aus besseren Zeiten. Klar, das kann kreativ machen, ich nutze auch gerne und oft den Fundus, aber irgendwo ist eine Grenze erreicht. Ich gehe auf meine Weise damit um, indem ich möglichst früh versuche, alle vom Haus ins Boot zu holen. Ich habe auch immer Teams, die ganz klar dahinterstehen und das mitpushen.

Sie machen auch Ausstattung für Filme und Werbung. Inwiefern unterscheidet sich das vom Theater?

Das sind ganz andere Herangehensweisen. Auch die Strukturen zum Theater sind verschieden. Das mag ich daran. Da kann ich mich mal an einem kleinen Knopf verlieren oder in die Steppung einer Naht. Es ist auch schneller im Entscheidungsprozess. Wenn am Tag X die Kamera angeht, dann geht sie an! Ohne Hauptprobe, Generalprobe oder so. Gerade mache ich auch noch eine Werbung für drei Tage. Das sind wieder ganz andere Leute, eine andere Sprache – mit Werbeagenturen, dem Kunden, Directors, Production Managern. Dass ich heute parallel zum Theater auch filmisch arbeiten kann, habe ich mir während des Studiums mit Studentenfilmen aufgebaut. Eine wahnsinnige Bereicherung! Deshalb sollten die Unis den Studenten so viel wie möglich praktische Projekte zugestehen. Man merkt ja für sich ganz schnell: Also das mit dem AutoCAD und dem Aktzeichnen wird nichts bei mir werden. (Lacht.) Ich hatte großes Glück, dass die Professoren gesagt haben: Geh raus in die Welt!

Haben Sie deshalb so viele Kontakte geknüpft?

Ja, wie gerade erwähnt mit Film- und Werbestudenten während des Studiums. Mich hat schon im Schulpraktikum – im Malsaal und beim Licht – viel mehr als nur das Kostümbild interessiert. Es ist die Summe aller Künste. Für mein studienvorbereitendes Praktikum hatte ich das große Glück, ein halbes Jahr in der Requisite der Volksbühne zu arbeiten. Unter Frank Castorf, als Schlingensief da noch war. Und Bert Neumann. Das hat ganz viel mit mir gemacht. Dieses Totaltheater! Diese Dringlichkeit, dieses Nichtbeliebige! Das hat mich wirklich geprägt!

Hat Sie denn auch die DDR noch geprägt, die Brüche der Wendezeit?

Ostberlin, ja, das ist noch mal so ein anderer Vibe. Ich habe mich auch nur in Dresden beworben, da wollte ich hin. Ich wusste nicht, was ich an anderen Hochschulen soll, wo die Theatergewerke nicht mit dabei sind. Eine Handwerklichkeit war mir ganz wichtig.

Vielleicht liegt es auch an meinen Eltern, die hatten immer so zwei Sätze parat: „Andy – geht nicht, gibt’s nicht! Dann mach’s halt anders.“ Oder: „Der Tag hat 24 Stunden!“ (Lacht.) Man steht täglich vor neuen Aufgaben und fragt sich: Gott, wie mach’ ich das? Oder: Ich hab’ kein Geld mehr, aber der Regisseur oder ich selber habe noch einen Wunsch. Und da an einen Punkt zu kommen, den künstlerisch zu bewältigen und einfach noch mal weiterzudenken, ist für mich Kreativität. Ich will nicht sagen, dass das eine typische DDR-Sache ist – aber ich habe an meinen Eltern gesehen, wie kreativ man mit Lebenslagen und dem Wenigen umgehen kann, wie man „aus K… Bonbon macht“. Das hat mir in manchen „Situatiönchen“ am Theater tatsächlich geholfen. •


BTR Ausgabe 4 2020
Rubrik: Foyer, Seite 4
von Irmgard Berner