salzburg: sommerszene

Umsonst & draußen» war letztes Jahr. Heuer heißt es «unendlich frei» bei der Salzburger «Sommerszene», was durchaus ökonomisch zu verstehen ist: Freier Eintritt für alles. Reservieren muss man trotzdem, damit der freie Zugang zur Kunst nicht an fehlendem Platz scheitert. Alles gratis, nichts ist billig. Kunst soll für alle zugänglich gemacht werden. Gerade in einer Stadt, die im Sommer Hochkulturelles hochpreisig anpreist, ist das eine brisante und nachhaltige Frage.

Philippe Quesne nimmt sich in «Big Bang» die Freiheit, die Schöpfung, genauer: die Geschichte der Welt seit dem Urknall, neu zu erschaffen. Babilonia Teatri aus Verona zeigt die italienische Mediokratie mit gebotenem Sarkasmus. Ebenfalls sehr zu empfehlen: Mette Ingvartsen, Anne Juren, Superamas und Les SlovaKs. Es ist Michael Stolhofers letzte «Szene». Nach dreißig prägenden Jahren im Dienst gibt er die Staffel weiter. An wen, wird bald ausgekungelt.

sommerszene.net

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Tanz Juli 2011
Rubrik: kalender: highlights, Seite 31
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